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Im Zuge der Vorbereitungszeit auf Ostern haben sich die Kinder und Betreuer aus dem Vinzenz-Heim in Aachen gedacht, ihren Brieffreunden aus Afrika (siehe Weihnachtsaktion) etwas Gutes zu tun. Wie schon vor ein paar Tagen erwähnt, nähen diese und viele weitere Freiwillige seit einigen Wochen Stoffhühner, um sie zu verkaufen und den Erlös Bana Kelasi und somit den Kindern im Kongo und Südafrika zu Gute kommen zu lassen.
Wir von Bana Kelasi sind von dieser, aus Eigeninitiative entstandenen Aktion, unfassbar beeindruckt. In diesen schweren Zeiten, in denen man gezwungenermaßen mehr Freizeit als gewöhnlich hat, haben sich viele Kinder und Erwachsene dazu bereit erklärt, ihre kostbare Zeit für etwas Gutes zu verwenden. Im Sinne von Netzwerkarbeit, Inklusions- und Empowermentgedanke haben die Kinder des Vinzenz-Heims mit ihrer kognitiven Beeinträchtigung, diese Aktion auf die Beine gestellt. Auch der ökologische Aspekt, also das Recyceln von alten Stoffen zum Nähen dieser Stoffhühner, entspricht den Wertvorstellungen von Bana Kelasi. Diese Aktion steht symbolisch für soviel mehr als nur für pure Unterstützung unserer Projekte in Afrika. Aufgrund der hohen Nachfrage nach diesen Hühnern, haben wir mit zahlreichen weiteren Freiwilligen beschlossen, dies aus unseren persönlichen Reihen tatkräftig zu unterstützen. Daher bieten wir Ihnen somit auch, im Gegenzug zu einer Ihnen überlassenen x-beliebigen Spende, auf Bestellung, diese Stoffhühner zum Kauf an. Leider haben wir genauso wie viele andere Kommerze, aufgrund der Corona-Pandemie, keine größeren Veranstaltungen organisieren können und brauchen somit ebenfalls finanzielle Unterstützung. Im Gegenzug zu einer kleinen Spende erhalten sind ein putziges, buntes Stoffhuhn als Erinnerung und können uns als Hilfsorganisation in diesen schweren Zeiten ein wenig unter die Arme greifen. Melden Sie sich gerne bei uns, falls Sie an einem oder mehreren Stoffhühnern interessiert sind. Wir würden Ihnen diese noch vor Ostern, mit den nötigen Schutzvorkehrungen, liefern und wünschen Ihnen jetzt schon angenehme Ostertage!
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Gemeinsam haben sie in diesen Zeiten ein Zeichen des Zusammenhalts & Hoffnung gesetzt. Eine kleine Geste mit viel Bedeutung!
In Belgien gibt es schätzungsweise 3,2 Millionen „Schlafhandys“! Das sind alte, teils kaputte teils noch funktionstüchtige Handys, die oft vergessen in Schubladen vor sich „hinschlummern“. Durchschnittlich enthält jedes dieser Handys 0,3g Gold. Aber nicht nur Gold, sondern auch 30 weitere wertvolle Metalle wie Kobalt, Kupfer, Silber, Aluminium, Zinn und viele andere mehr! Viele dieser Rohstoffe werden unter anderem im Kongo, oft unter schwersten Arbeitsbedingungen von Arbeitern, abgebaut, unter denen sich oftmals auch Kinder befinden. Man schätzt, dass jede Familie in Belgien rund drei dieser „Schlafhandys“ herumliegen hat. Wenn man bedenkt, dass in einer Tonne alter Handys ca. 300 g Gold stecken, wird es höchste Zeit, diesen wertvollen Schatz zu bergen. Vom 7. – 17. Oktober findet in Eupen wieder die faire Woche statt. Zu diesem Anlass hat nun jeder die Möglichkeit, sein(e) Schlafhandy(s) zu wecken und abzugeben. Die ungebrauchten Handys können in den Wertstoffhöfen oder im Weltladen in Eupen abgegeben werden. Für jedes bei dieser Aktion gesammelte Handy spendet die Stadt Eupen einen kleinen finanziellen Beitrag für unser Projekt in Kinshasa. Der Erlös soll dabei helfen, dort den Hühnerstall auf unserem Grundstück instand zu setzen, um damit unserem Ziel der Selbstversorgung ein Stück näher zu kommen. Zudem wir dabei auch die Umwelt geschont, denn die Ausbeutung der Natur und der Bodenschätze wird durch korrektes Recycling der Wertstoffe aus den alten Handys geschont, sodass die Rohstoffvorräte länger halten. Da sich das Projekt "Shegeland" nach all den Jahren langsam dem Ende neigt und bald die Unabhängigkeit von europäischen Geldern erreicht sein wird, hat Bana Kelasi den Entschluss gefasst, erstmal weitere kleine lokale Projekte in Entwicklungsländern zu unterstützen, bevor es mit einem eigenen großen Projekt im Kongo weitergehen soll, welches ebenfalls schon in Planung ist.
Im Mai 2020 ist Bana Kelasi somit eine Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organization „Ubuntu Community Care Centre“ eingegangen. Hierbei handelt es sich um ein Gemeindepflegezentrum, das in Sabie, einer Kleinstadt im Nordosten Südafrikas, tolle Arbeit für jegliche Bedürftige Menschen in Not leistet, gerade auch jetzt besonders in den schwierigen Zeiten der Covid-19 Pandemie. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, dass die Gemeinschaft von Sabie weiterhin ein sicheres, freundliches, ressourcenorientiertes und nachhaltiges Pflegezentrum bleibt und dieses gegebenenfalls noch weiter ausbauen. Das Team hat sich viele Gedanken darüber gemacht wie Bana Kelasi verändert und nach vorne gebracht werden kann. Hierzu gab es am 12. März einen Infoabend im Ephata Eupen, der vom neuen Vorstand organisiert wurde. Es wurde sowohl ein Rückblick, über vergangene Projekte in Ostbelgien und Kinshasa gegeben, als auch über die zukünftigen Ziele und Projektpläne informiert.
Hierbei wurde erläutert, dass Entwicklungszusammenarbeit ein äußerst kompliziertes und komplexes Thema ist. Uns ist wichtig, dass die finanziellen Mittel gerecht und sinnvoll genutzt werden und es nicht darum geht, einfach nur Geld in den Kongo zu schicken. Die Gegebenheiten, die dort herrschen müssen beachtet und die Lebensweise der Menschen verstanden werden. Man darf den Menschen vor Ort nicht einfach die westliche Ideologie auferlegen. Der Kongo hat seine eigene Kultur und Funktionsweise und dies muss respektiert werden. Das Team ist sehr motiviert und freut sich auf die Zukunft! Am 17. November 2019 verstarb unsere vertraute Irene Schumacher nach langer Krankheit im Alter von 63 Jahren. Irene war immer sehr engagiert für verschiedene soziale Projekte und gute Zwecke, wie das Foyer Jean Arnolds und das Taizé-Gebet in Moresnet. Seit 2012 setzte sie sich für die Hilfsorganisation Bana Kelasi ein und investierte dabei unglaublich viel Zeit und Energie.
Viele kannten und schätzten Irene auch als Lehrerin oder Kollegin an der PDS und wissen, wie sehr sie sich für das Waisenhaus in Kinshasa einsetzte. Mit ihrer Lebensfreude und ihrem Engagement besaß sie die besondere Fähigkeit die Schüler für das Projekt zu begeistern und zu motivieren, sich ebenfalls einzubringen. Mit Frau Schumacher verlieren wir nicht nur unsere Kassiererin, sondern auch eine Freundin. |
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