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Vergangenen Samstag verwandelte sich das Kolpinghaus Eupen in einen Ort der Begegnung, des Genusses und der Musik. Unser „Kongolesischer Abend“ war ein voller Erfolg, und wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die dabei waren.
Der Abend begann mit einem Buffet, das die Gäste auf eine kulinarische Reise durch die kongolesische Küche mitnahm - von diversen Fleisch- und Fischgerichten bis hin zu den passenden Beilagen. Doch nicht nur der Gaumen wurde verwöhnt: Auch das Rahmenprogramm bot viel Abwechslung. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in unserer Ausstellung über die Hintergründe unserer Arbeit und die Geschichte des Kongo zu informieren. Musikalisch untermalt wurde der Abend zunächst von gefühlvollen Pop-Interpretationen zweier Vereinsmitglieder am Klavier, bevor die Band AfrikaNo mit mitreißendem Rumba-Afro-Jazz für ausgelassene Stimmung sorgte. Dass wir diesen Abend bei freiem Eintritt und fairen Preisen anbieten konnten, verdanken wir der großartigen Unterstützung von Eastbelgica, Nexo, der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie unseren unermüdlichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Spenden, die am Ausgang zusammenkamen, fließen direkt in unsere nachhaltigen Projekte. Es war ein wunderbarer Abend im Zeichen des kulturellen Austauschs. Danke für Ihren Besuch!
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Auch die diesjährige Kollekte der Messe zum Josefsfest, im Vinzenz-Heim, ging an Bana Kelasi, so dass wir im vergangenen Monat eine schöne Summe an unsere Projektpartner in Südafrika überweisen konnten.
Unsere Projektpartner Vicky und Myriam lebten mir täglich, in ihrem engagierten Handeln, den Geist von Ubuntu vor, indem sie ihren 5 Pflegekindern, ein warmes Zu Hause und Bildung boten oder Großmütter und Schüler aus dem ausschließlich schwarz bevölkerten Dörfern unterstützten und diese zudem mit Nahrung versorgten.
Ich war dankbar, daran teilhaben zu dürfen und werde von nun an versuchen, die Kraft der wundervollen Menschen aus diesem unbeschreiblich zerrissenen, aber dennoch bunten Land Südafrika, weiterzugeben. Vorort konnte ich schon dazu beitragen, im Sinne von Ubuntu, mit Bana Kelasi, ein neues Projekt ins Leben zu rufen. Seit Januar finanziert unsere Organisation eine Nachmittagsbetreuung in Harmony Hill für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Bana Kelasi unterstützt die Betreuungskraft Debra in ihrer Tätigkeit und Weiterqualifizierung finanziell und sorgt für eine 3-stündige Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung, nach einem mit uns abgesprochenem pädagogischen Konzept. Außerdem werden Snacks und zusätzlich eine warme Suppe gereicht. Wir sind sehr stolz auf unser aktuellstes Projekt.
In Südafrika fanden vor mehr als einer Woche heftige Aufstände und Plünderungen statt. Gebäude wie Kaufhäuser und Fabriken wurden in Brand gesetzt, wichtige Zufahrtsstraßen wurden blockiert. Wie uns Vicky und Miriam berichten ist es in Sabie glücklicherweise ruhig aber dennoch angespannt. Die Regierung greift mittlerweise rigoros durch und verhängt unmittelbar Strafen gegen Aufständische. Die Aufräumarbeiten haben begonnen und viele im Land sind schockiert über das Ausmaß der Zerstörung. Die Folgen werden wohl noch lange spürbar sein.
Die Kinder hatten große Angst und es wird viel gebetet. Miriam und Vicky versuchen sie zu beruhigen und ihnen das Gefühl von Sicherheit und Frieden zu vermitteln. Man hofft sehr, dass die täglichen Lebensmittel und Gebrauchsgüter in den Geschäften der Innenstadt Sabies noch weiterhin ankommen, da die Aufrührer Transportwege per Land und Bahn sabotiert hatten. Miriam und Vicky haben versucht einen Vorrat anzulegen, falls sich die Dinge verschlimmern. Bei entsprechender Lieferung werden natürlich weiterhin Lebensmittelpakete an die Gogos verteilt. Gerade hat die Schule wieder angefangen und Wiki unterrichtet per WhatsApp. Internet, Strom und Telefonleitungen werden jedoch immer wieder gekappt, daher ist die Verbindung zu anderen und auch zu Bana Kelasi sehr oft über längere Zeiträume deutlich erschwert. Man bleibt weiterhin wachsam bezüglich der belastenden Dinge, die geschehen und versucht sich gegenseitig zu unterstützen. Trotz allem sind Miriam und Vicky guter Dinge, denn es ist ihnen bewusst, dass das Leben in Afrika nicht immer einfach ist und sie versuchen das Beste daraus zu machen. Bana Kelasi unterstützt das Ubuntu Care Center weiterhin und begleitet Miriam und Vicky durch diese schwere Zeit. Wir wünschen ihnen viel Kraft, die täglichen Herausforderungen, mit guten Willen weiterhin angehen zu können und bleiben in Kontakt mit ihnen.
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